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FILMLEXIKON - FILMWISSEN VON A BIS Z

Fachbegriffe rund um die Filmproduktion - für Sie einfach erklärt

Viele Begriffe aus der Welt der Film- und TV-Produktion verwirren und machen es nicht einfach, die Materie zu verstehen. Imagevideo, Eventvideo, Industriefilm, Produktfilm, 3D Animation und vieles mehr.

Das Filmproduktion Film-Lexikon auf film-connexion soll Ihnen den Durchblick geben, was hinter den Fremdwörtern steckt. Von A wie Animation, über B wie Bauchbinde, bis Z wie Zoomobjektiv!


Im Filmproduktion Filmlexikon können Sie auf einen Blick Erklärungen zu den gängigsten Begriffen aus der Filmwelt nachlesen.

In den Texten, auf den einzelnen Seiten, zeigen gestrichelte Unterstriche, dass Sie beim Herüberfahren mit der Maus automatisch eine Erklärung erhalten. Und wenn Sie etwas nicht verstehen, rufen Sie uns an! Wir helfen gern weiter.

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Begriff Definition
Abhörmonitore

Unter Abhörmonitore versteht man sehr hochwertige Lautsprecher, mit denen man die Qualität eines Audiosignals feststellen kann. Je nach Anzahl der Kanäle eines Films benötigt man auch die entsprechende Anzahl an Boxen. Hört man zum Beispiel den Stereoton eines Industriefilms ab, so benötigt man zwei getrennte Abhörmonitore. Handelt es sich jedoch um einen hochwertigen Imagefilm mit einem fünfkanäligen Dolby Digital - Ton, werden auch fünf Monitore gebraucht. Dabei wird der Ton nicht etwa mit einem hochkomplizierten Messgerät abgehört, sondern mit dem Gehör. Deshalb bilden viele Cutter und Tonmänner im Laufe ihrer Berufserfahrung ein sehr sensibles Gehör aus.

Achsensprung

Ein Achsensprung beschreibt die Verletzung der 180°-Regel. Beim Achsensprung springt die Kamera von einem Bild zum Nächsten über eine gedachte Handlungsachse. Dies zieht meist ein unangenehmes Empfinden auf den Zuschauer nach sich. I.d.R. geht die räumliche Orientierung beim Zuschauer verloren, da er Bezugspunkte im Bild nicht mehr ohne Weiteres zuordnen kann. Deshalb sollte man Achsensprünge so gut es geht vermeiden, in dem man entweder mit der Kamera auf einer Seite der Handlungsachse bleibt oder aber den Sprung über die Achse in der Bewegung zeigt.

Akkugürtel

Ein Akkugürtel besteht aus mehreren Akkuzellen, die miteinander zu einem flexiblen Gürtel verbunden sind. Die meisten Gürtel dieser Art besitzen eine Spannung von entweder 12 oder 14,4 Volt. Sie sind meist sehr schwer, deshalb werden sie nur dann eingesetzt, wenn modernere Akkusysteme zu teuer sind. Trotzdem kommt er auch heute noch in kleineren Web- und Industriefilmen zum Einsatz. Über einen Akkugürtel werden meist verschiedene Beleuchtungssysteme gespeist. Am häufigsten wird das Kopflicht auf der Kamera an einem solchen Gürtel angeschlossen.

Amerikanische Einstellung

Die Amerikanische Einstellung ist ein Begriff, der aus den alten Westernfilmen abgeleitet wurde. In dieser Kameraeinstellung werden Personen von Kopf bis knapp unter der Hüfte gezeigt, also bis zu der Stelle, an der früher der Colt saß.

Angel

Unter einer Angel oder auch Tonangel versteht man eine ausziehbare, meist sehr leichte Kunststoff- oder Aluminiumstange, an der man am Ende ein Mikrofon anbringt. Mit dieser Angel arbeitet der Tonmann und nimmt O-Töne von Personen auf, die zuvor nicht mit einem Ansteckmikrofon verkabelt werden konnten. Dieser Vorgang wird in der Filmproduktion „angeln“ genannt.

Animation

Wörtlich gesehen bezeichnet „Animation“ jede Technik, die Einzelbilder aneinander reiht und ein bewegtes Bild erschafft. So zum Beispiel beim Zeichentrickfilm. Heutzutage wird jedoch das Wort „Animation“ mit einer 3D-Animation gleichgesetzt. Diese Technik, bei der ein Film komplett am Computer entsteht, ist seit 1980 bekannt und erfährt seitdem einen rasanten Anstieg. Die Objekte basieren meist auf Vektordaten, zu denen im Anschluss noch Informationen über Aussehen, Bewegung und Oberflächenstruktur hinzugefügt werden. Zuletzt muss dann jedes Einzelbild berechnet und schließlich gerendert werden. In den meisten Fällen kommen Animationen im Kino oder Fernsehen vor, sehr oft auch in Form von Werbung. Animationen helfen ebenso in Bereichen der Naturwissenschaft oder Architektur.

Ansteckmikrofon

Ansteckmikrofone sind kleine Kugelmikrofone, die meist mit einer Klammer direkt an der Kleidung des O-Ton-Gebers angebracht werden. Da das Mikrofon sehr dicht an der Schallquelle angebracht ist, hat man den Vorteil eines sehr reinen Tons. Umgebungsgeräusche gibt es nur sehr wenig. Nachteil der Ansteckmikrofone ist die Anfälligkeit gegenüber Körperschall (Mikrofongeräusche bei Berührungen, etc.). Außerdem muss der Protagonist direkt in die Richtung des Mikrofons sprechen. Dreht er sich weg, versteht man nur noch einen Bruchteil des O-Tons.

Avi

Avi ist die Kurzform für „Audio Video Interleaved“ und ist ein Containerformat, das von der Firma Microsoft entwickelt wurde. In dem Container sind Audio und Video ineinander verschachtelt. Sie sind „interleaved“. Das Format war damals als einheitliche Lösung zur Wiedergabe kurzer Filmsequenzen gedacht und ist so alt wie der PC selbst. Deswegen wird der Container heute von den meisten Multimedia-Playern unterstützt, sodass man das Video beinahe überall abspielen kann. Fast alle DVD-Player können Avi-Dateien lesen und wiedergeben. Das Avi-Format besitzt jedoch einige Nachteile. So lassen sich Untertitel in einer Avi-Datei nur stark begrenzt einfügen. Außerdem existieren keinerlei Möglichkeiten zur Erstellung von Menüs oder Kapiteln. Da Avi ein Containerformat ist, kann man zur Qualität des Videos keinerlei Aussagen treffen. Entscheidend ist die Codierung des Videos.

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