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FILMLEXIKON - FILMWISSEN VON A BIS Z

Fachbegriffe rund um die Filmproduktion - für Sie einfach erklärt

Viele Begriffe aus der Welt der Film- und TV-Produktion verwirren und machen es nicht einfach, die Materie zu verstehen. Imagevideo, Eventvideo, Industriefilm, Produktfilm, 3D Animation und vieles mehr.

Das Filmproduktion Film-Lexikon auf film-connexion soll Ihnen den Durchblick geben, was hinter den Fremdwörtern steckt. Von A wie Animation, über B wie Bauchbinde, bis Z wie Zoomobjektiv!


Im Filmproduktion Filmlexikon können Sie auf einen Blick Erklärungen zu den gängigsten Begriffen aus der Filmwelt nachlesen.

In den Texten, auf den einzelnen Seiten, zeigen gestrichelte Unterstriche, dass Sie beim Herüberfahren mit der Maus automatisch eine Erklärung erhalten. Und wenn Sie etwas nicht verstehen, rufen Sie uns an! Wir helfen gern weiter.

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Begriff Definition
XD-Cam

Sony brachte mit der XD-Cam quasi das Gegenstück zu der Digital Beta Cam auf den Markt. Dieses System steht für eine Aufzeichnung ohne Band und verwendet statt dessen die Sony Professional Disc, welche als Speichermedium eine qualitativ sehr gute Bildauflösung garantiert und durch ein spezielles Außengehäuse geschützt ist. Das Aufzeichnen mit der xd-cam ist vergleichsweise flexibeler als bei manchen anderen Videosystemen, da es in HD und SD möglich ist.

XLR

XLR ist die Abkürzung für Screen - Life - Return und bezeichnet einen Standart in der Filmproduktion zur Übertragung von Audiosignalen und Spannungsversorgung. Im Regelfall besteht ein XLR-Stecker aus drei Polen (Abschirmung, Leiter, Rückleiter). Gelegentlich kommen bei speziellen XLR-Kabeln auch bis zu sieben Pole vor. Die dreipolige Variante stellt jedoch den Standard in der analogen und digitalen Audioübertragung dar. XLR besitzt gegenüber der Klinke einige Vorteile. So kann es zum Beispiel nicht vorkommen, dass beim Anschluss eines XLR-Steckers (in die entsprechende Buchse) die Signale für kurze Zeit mit Masse in Berührung kommen. Außerdem besitzen die XLR-Stecker eine feste Steckverbindung mit einer Verriegelung. Besonders bei der symmetrischen Signalübertragung sind XLR-Kabel perfekt geeignet.

Zeilensprungverfahren

Das Zeilensprungverfahren ist eine beinahe überall angewandte Technik zur Übertragung von Videobildern auf Fernsehschirme. Dabei wird nicht jedes Einzelbild für sich übertragen, sondern jeweils die Hälfte der Zeilen in zwei Halbbilder. Die Übertragungszeit eines Vollbildes ist dabei die Selbe. Mit dieser Technik wird das Bildflimmern stark minimiert. Außerdem wird die Bewegungsschärfe sehr viel besser. Dies kommt durch die Erhöhung der Übertragungsfrequenz die nun bei 50 Hz (50 Halbbilder/ Sekunde) liegt und das ohne eine Steigerung der Datenmenge. Leider kann dieses Verfahren nur bei Fernsehschirmen angewandt werden. Bei Computermonitoren ist es aufgrund baulicher Unterschiede leider nicht möglich das Zeilensprungverfahren anzuwenden.

Zeitlupe

Die Zeitlupe, auch Slow Motion genannt, ist ein Aufnahmeeffekt bei dem Bewegungsabläufe verlangsamt dargestellt werden. Bei dieser Methode werden mit der Kamera mehr als 25 Bilder pro Sekunde produziert. Wenn die Aufnahme später in normaler Geschwindigkeit abgespielt wird, verlangsamt sich der Bewegungsablauf und der Zeitlupeneffekt entsteht. Man löst also einen Vorgang bei der Aufnahme in mehr Einzelbilder pro Sekunde auf, als man anschließend bei der Wiedergabe zeigt. Videokameras zeichnen für diesen Effekt anstatt von 50 Halbbildern pro Sekunde 150 Halbbilder pro Sekunde auf. In der Postproduktion kann die Video-Zeitlupe nachträglich z.B mit einem Schnittsystem hergestellt werden, in dem die Einzelbilder auf dem Band jeweils mehrfach hintereinander abgespielt werden– Die Bilder werden so optisch verlangsamt dargestellt.

Zeitraffer

Der Zeitraffer ist eine filmische Methode, bei der die Kamera weniger als 25 Bilder pro Sekunde aufnimmt. Der Aufnahmeeffekt entsteht später bei der Wiedergabe mit normaler Geschwindigkeit: Bewegungsabläufe scheinen schneller abzulaufen, da die Bildfrequenz der Kamera im Verhältnis zur Abspielfrequenz herabgesenkt wurde. Soll z.B. ein Sonnenaufgang in 20 Sekunden gezeigt werden, der in Echtzeit 30 Minuten dauert, müsste etwa alle 3,5 Sekunden ein Bild aufgenommen werden. Im Zeitraffer können so langwierige Veränderungen in einer deutlich kürzeren Zeitspanne optisch hervorgehoben werden.

Zoomfernbedienung

Mit einer Zoomfernbedienung lässt sich der Zoom nicht nur an dem Objektiv selbst, sondern ebenfalls aus einer gewissen Entfernung betätigen. Sie ist meist am Stativarm befestigt und erleichtert die Arbeitsweise des Kameramanns. So kann dieser beispielsweise beim Dreh eines Imagefilms, bei dem eine Kamerafahrt von einem Dolly aus erfolgt, die Brennweite bequem vom Stativarm aus einstellen, ohne das er das Objektiv dabei berühren muss. Je nach Modell kann anhand der Zoomfernbedienung ebenfalls die Aufnahme gestartet und gestoppt, sowie die Geschwindigkeit des Zooms eingestellt werden.

Zoomobjektiv

Mit einem Zoomobjektiv kann der Bildausschnitt der Kamera beliebig verändert werden. Das ermöglichen die zueinander verschiebbaren Linsen des Objektivs, welche so die Brennweite verändern können. Im weitwinkligen Bereich liegt hierbei die maximale Lichtstärke, danach fällt sie um rund eine halbe Blendenstufe.

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