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Begriff
Definition
- Goldener Schnitt
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Der Goldene Schnitt ist ein Verhältnis zweier Zahlen, Größen und Entfernungen zueinander. Dieses Verhältnis wird als besonders ästhetisch vom Auge des Menschen wahrgenommen. Es findet nicht nur Anwendung in der Videogestaltung, sondern z.B. auch in der Kunst, der Architektur oder in der Fotografie. Das Verhältnis des Goldenen Schnittes ist in Etwa ein drittel zu zwei drittel. Auf die gedachte Linie wird an dieser Stelle ein Objekt ausgerichtet, auf welches der Blick des Zuschauers gelenkt werden soll. Oder es werden Interviewsituationen nach diesem Prinzip eingestellt.
- Grain
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Grain ist ein anderer Begriff für das Filmkorn. Es entsteht beim Entwickeln eines Films. Je kleiner das Filmkorn ist, desto größer ist die Auflösung des Films. Es wird bei starker Vergrößerung des Materials als Bildrauschen sichtbar. In Filmproduktionen, bei denen man auf Filmrollen verzichtet und eher auf Kassetten oder Festplatten zurückgreift, hat man mit graining jedoch kein Problem. Es gibt jedoch auch digitale Effekte, die ein künstliches Graining erstellen, um bspw. einen alten Filmlook zu imitieren.
- Großaufnahme
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Bei der Großaufnahme werden Teile des Bildgegenstandes abgebildet. Bei einer Person gibt eine Großaufnahme bspw. nur den Kopf und eventuell einen kleinen Teil des Schulterbereiches wieder. Mützen und Hüte werden bildlich "abgeschnitten". Eine solche Einstellungsgröße rückt die Mimik der Person enorm in den Vordergrund.
- Gummispinne
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Eine Gummispinne ist eine Vorrichtung, die an den Füßen eines Stativs angebracht ist, und das Auseinanderrutschen der Stativbeine verhindert.
- H.264
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H.264 ist ein Standard zur Videokompression. Er wurde entwickelt um einen einheitlichen Codec zu schaffen, der sowohl für transportable Medien, als auch im Fernseh- und HD - Bereich angewandt werden kann. Dabei sollte dieses Kompressionsverfahren die benötigte Datenrate um mindestens die Hälfte reduzieren, ohne dass Qualität sichtbar verloren geht. Dieses Kunststück gelang im Jahr 2003. H.264 ist ca. drei Mal so effizient wie sein Vorgänger H.262 und eignet sich selbst für hoch auflösende Bilder, wie z.B. HDTV. Dazu muss man erwähnen, dass der Rechenaufwand auch um das zwei- bis dreifache steigt. Heute ist die H.264 - Kompression der Standart in der Videogestaltung. Ob bei der Blu-ray oder beim HD Fernsehsender (Sky HD, Pro7 HD, etc.), überall wird die Kompression H.264 verwendet. Das Standart-Datei- bzw. -Containerformat ist MP4.
- Halbbild
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Ein Fernsehbild ist in Zeilen nach dem sog. Zeilensprungverfahren aufgebaut. Ein Halbbild bildet die Hälfte der Zeilen eines Vollbildes, die an das Fernsehgerät übertragen werden. Diese werden natürlich auch in der Hälfte der Zeit eines Vollbildes abgespielt. Dadurch ergibt sich eine höhere Bewegungsschärfe. Leider ist diese Technik nur im Zusammenhang mit Fernsehgeräten möglich. Aufgrund baulicher Unterschiede können Computermonitore keine Halbbilder wiedergeben. Spielt man einen Film mit 50 Halbbildern/Sekunde auf einem Computer ab, so werden bei Bewegungen die fehlenden Zeilen sichtbar. An dieser Stelle muss man das Videosignal interpolieren.
- Halbnah
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Die Einstellungsgröße Halbnah entspricht am ehesten der natürlichen Sehsituation. Eine Person würde bei einer solchen Einstellung vom Kopf bis etwa unter den Brustkorb gezeigt werden. Aufgrund der natürlichen Wirkung auf den Zuschauer wird diese Einstellungsgröße häufig für Dialogsituationen verwendet.
- Halbtotale
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Die Einstellungsgröße Halbtotale zeigt die vorhandenen Bildgegenstände komplett. Dabei kommt es nicht auf die Umgebung an, sondern nur um die Bildgegenstände an sich. Personen werden also von Kopf bis Fuß dargestellt. Meist ist in Bildern mit halbtotaler Einstellung die Körpersprache wichtiger, als der Dialog oder die Mimik.
- HD Video
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High Definition- heißt nichts anderes als Hochauflösend. HD ist DER neue Fernsehstandard (Stand 2010) und punktet mit der weitaus besseren Bildqualität, als das PAL-System. In Zahlen drückt es sich so aus, dass das PAL-System eine Auflösung von 720 mal 576 Bildpunkten hat und HD mit einer Auflösung von bis zu maximal 1920 mal 1080 Pixel aufwarten kann. Zur Zeit ist es der höchste technische Standard im Bereich Video und somit sind auch nur aktuellere TV-Geräte in der Lage HD darzustellen und gelten dann als „HD-Ready“. Als Nachfolger und scheinbar Konkurrent zum Digital-Video-Standard, schaffte es das abwärtskompatible Format die Neuproduktion von älteren Formaten nahezu einzustellen.
- HDTV
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HDTV steht für High Definition Television und ist eine internationale Fernsehnorm, die im Vergleich zum bisherigen Standart SDTV (Standart Definition Television) mehr Zeilen und somit eine wesentlich höhere Pixelauflösung vorweisen kann. Man sollte es nicht mit dem Seitenverhältnis verwechseln. Sowohl beim SDTV als auch beim HDTV ist das Format 16:9 das Standardseitenverhältnis. Dies wird gewährleistet, weil die Bildpunkte (auch Pixel) beim HDTV sehr viel kleiner sind als beim SDTV. Die Zeilen die man dadurch spart werden hinzugefügt, sodass das Seitenverhältnis gleich bleibt. Bleibt man bei 720 Gesamtzeilen hat man ca. 1 Million Bildpunkte hinzugewonnen. Geht man auf 1080 Zeilen und dem damit verbundenen Standart von Full HD, bekommt man ca. 2 Millionen zusätzlicher Pixel. Das bedeutet, es sind im selben Bild mehr Bildpunkte vorhanden, welche zu einem höheren Detailreichtum führen. Auf diese Weise schafft HDTV einen kinoähnlichen Gesamteindruck vom Bild.
- HDV
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HDV steht für High Definition Video und beschreibt einen Amateur-Viedeo-Codec für HDTV. Außerdem ist es ein MAZ - Format mit dem viele Kameras bereits ausgestattet sind. Dabei muss unterschieden werden zwischen HDV1 und HDV2, da HDV1 mit 720 Zeilen und HDV2 mit 1080 Zeilen arbeitet. Die meisten Consumerkameras sind jedoch nur mit HDV1 ausgestattet. HDV-Aufnahmen können ganz normal mit Mini DV - Kassetten realisiert werden. Lediglich beim Einspielen ist Achtung geboten, da nicht jeder Einspieler HDV auslesen kann. Spielt man jedoch mit der HDV - Kamera ein, mit der man das Material gefilmt hat, oder mit einem speziellen HDV – Einspieler, hat man keinerlei Probleme, sondern ein qualitativ hochwertigeres Bild als bei einer DV - Kamera.
- High-Speed Kamera
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Alle Kameras im PAL-Fernsehformat nehmen in einer Sekunde 25 Bilder auf. Alle Bilder in Echtzeit abgespielt, ergibt einen flüssig laufenden Film. Mit einer High-Speed Kamera hingegen kann man von 60 bis zu mehreren Millionen Einzelbildern pro Sekunde aufnehmen. Auf diese Weise kann man eine Sekunde Originalzeit auf mehrere Minuten Filmzeit strecken. Dies ist besonders nützlich wenn man ein Ereignis filmt, welches sehr schnell von statten geht. Deswegen werden oft in Schulungsfilmen, bei dem ein Ereignis genau gezeigt und analysiert wird, auf High – Speed Aufnahmen zurückgegriffen. Aufgezeichnet wird das Material in der Regel auf Festplatten oder Speicherkarten. Ein besonderer Aspekt bei der Verwendung einer High-Speed Kamera ist die Belichtung. Da eine solche Hochgeschwindigkeitskamera nur eine sehr kurze Belichtungszeit hat (die im Mikrosekunden-Bereich liegt), benötigt man eine starke Lichtquelle, um ein ausreichend ausgeleuchtetes Bild zu garantieren. Ist dies aber gewährleistet, so sind die Bilder meist sehr eindrucksvoll und werten jeden Film enorm auf.
- Hinterbandkontrolle
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Um zu überprüfen, ob der aufgenommene Ton in Ordnung ist, hört der Tonmann bzw. der EB–Assistent über Kopfhörer mit. An den meisten tragbaren Mischpulten bestehen zwei Möglichkeiten des Mithörens. Zum einen kann man das direkte Mikrofonsignal abhören, zum anderen kann man das Signal hinter dem Band abfangen und abhören. Diesen Vorgang bezeichnet man als Hinterbandkontrolle. Dazu muss ein zusätzliches Kabel zwischen Kamera und Mischer angebracht werden, welches das Signal wieder zurückleitet. Diese Art der Kontrolle ist die Zuverlässigere und Bessere, da man sich sicher sein kann, dass eventuelle Störgeräusche zwischen Mischer und Kamera auch bei der Hinterbandkontrolle zu hören wären.
- Imagevideo
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Viele Unternehmen entdecken die Präsentationsform Imagevideo für sich. Der Hauptgrund für einen Imagefilm ist meist die präzise Darstellungsmöglichkeit für Produkte oder Dienstleistungen. Ferner entspricht es dem eigentlichen Namen- nämlich der Aufbesserung oder Auffrischung des Images eines Unternehmens.
Dadurch, dass Imagefilme bis zu 10mal so lang wie Werbespots sein können, bieten Sie genug Raum um alle wichtigen Vorzüge, Verwendungszwecke und andere nützliche Gesichtspunkte des Produktes unterzubringen. Bei der Produktion bzw. der Idee für ein Imagevideo, kann man der Phantasie freien Lauf lassen. Gefallen muss es - das ist die Hauptsache. Auch der Einsatz des Films ist durchaus variabel. Gerne werden Imagefilme auf Messen verwendet, direkt in den Verkaufsräumen oder auch sehr häufig auf der Firmenhomepage.
- IMX
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IMX bezeichnet einen digitalen MAZ- und Videocodec im Bereich des SDTV und der Filmproduktion. Es wurde 1999 von der Firma Sony entwickelt und war als Nachfolger von Digital Betacam gedacht. Mit einem IMX-Codec wird das unkomprimierte Rohmaterial als digitales Komponentensignal mit einer Datenrate von 50 MBit/sec komprimiert. Bei dieser Kompression wird jedes Einzelbild für sich komprimiert. Dadurch bleibt das Material komplett schnittfähig. Der größte Vorteil des IMX-Codecs ist der Speicherplatz den man, bei vernachlässigbarem Qualitätsverlust, mit diesem Codec spart. Die Abkürzung „IMX“ steht für „Interoperability Multiformat Exchange“. In einigen Nachschlagewerken wird hierfür auch der Begriff „D10“ verwendet. Der IMX-Codec entspricht heute in vielen Fernsehanstalten (meist öffentlich-rechtlich) dem Sendestandard.
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