Begriff
Definition
- Bauchbinde
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Eine Bauchbinde ist eine Einblendung, meist am unteren Bildschirmrand, in der Name, Alter und Funktion einer Person angezeigt wird. Bauchbinden werden in der Regel in einem Originalton (O-Ton) eines Interviewabschnitts eingeblendet. Die Informationen sollen helfen das Gesagte besser einzuordnen. Bauchbinden können in Form und Farbe variieren. Von einer einfachen Farbbalkeneinblendung bis zur aufwendigen Animation ist so gut wie alles möglich. Bauchbinden lassen sich auch ohne O-Ton-Geber verwenden. Zum Beispiel in Industriefilmen, da man zusätzliche Informationen in ihnen unterbringen kann, die im Film nicht vorkommen.
- Bewegungsunschärfe
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Wenn ein Objekt sich mit einer bestimmten Geschwindigkeit an einem Kameraobjektiv vorbei bewegt, so ist das Objekt nicht gestochen scharf. Je schneller es sich bewegt, desto unschärfer wird es. Bewegt sich die Kamera mit einem Objekt in derselben Geschwindigkeit, so ist zwar das Objekt scharf, der Hintergrund verschwimmt jedoch in der Unschärfe. Dieser Effekt wird in beiden Fällen als Bewegungsunschärfe bezeichnet. Neben der Bewegungsgeschwindigkeit spielt auch die Belichtungszeit eine entscheidende Rolle. In der Fotografie war dieser Effekt anfangs eher unerwünscht. Mittlerweile wirkt das Bild (egal ob bewegt oder unbewegt) aber ästhetischer, wenn es ein gewisses Maß an Bewegungsunschärfe aufnimmt. Sollte die Unschärfe doch Überhand nehmen, kann man den Effekt mit der Einstellung einer niedrigeren Verschlusszeit verringern.
- Bildachse
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Die Bildachse ist eine gedachte Linie innerhalb eines Bildes. Sie verläuft zwischen der agierenden Hauptperson und bspw. einer Nebenperson bzw. dem Gegenstand, mit dem die Person agiert. Die Bildachse ist elementar wichtig, um dem Zuschauer einen Eindruck von der Umgebung zu vermitteln, ohne ihn zu verwirren. Dafür muss die Kamera immer auf einer Seite der Handlungs- oder Bildachse sein. Die einzige Möglichkeit, die Achse zu überqueren, ist, die Person über die Achse treten zu lassen oder aber die Kamera mittels einer Fahrt über die Bildachse zu schieben. Diese Regel wird 180°-Regel genannt. Die Verletzung dieser Regel bezeichnet man als Achsensprung.
- Bildauflösung
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Die Bildauflösung ist die Angabe der Größe eines Bildes. Sie lässt sich auf zwei unterschiedlichen Wegen wiedergeben: Entweder als Gesamtanzahl der Pixel (angegeben meist in Megapixel) oder aber in Länge x Breite. Der Begriff „Bildauflösung“ wird jedoch oft für die Bezeichnung der Punktdichte benutzt. Dies kann zu Missverständnissen führen, da die Punktdichte ein eindeutiges Maß für die Qualität des Bildes ist. Mit der Größe eines Videos (oder eines Fotos) kann man die Qualität nicht eindeutig bestimmen, da sie von der Größe des Wiedergabegerätes abhängt. Sieht man sich einen Film mit der Bildgröße 854 x 480 auf einem großen Breitbildfernseher mit den Maßen 1280 x 720 an, so wird die Qualität schlechter sein, als bei einem kleinen Player, der exakt die Maße des Videos hat. Eindeutig bestimmen lässt sich die Qualität also nicht. Prinzipiell aber gilt: Je höher die Auflösung, desto besser wird die Bildqualität.
- Bildrate
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Die Bildrate oder auch Bildwechselfrequenz beschreibt die Anzahl der Vollbilder, die pro Sekunde übermittelt werden. Für die PAL – Fernsehnorm 576i/25 steht die 25 für 25 Hz, also einer Bildrate von 25 Vollbildern pro Sekunde. Das i steht für Interlaced, einem Zeilensprungverfahren bei dem die 25 Vollbilder in 50 Halbbilder aufgeteilt werden. Die Halbbildfrequenz beträgt also 50 Hz. Im Zeitalter des digitalen Videoschnitts besteht die Möglichkeit Image- und Werbefilme in beliebige Bildraten auszurechnen. Der Standard liegt jedoch bei 25 Hz, da somit eine 100-prozentige Kompatibilität mit etwaigen Playern besteht.
- Bin
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Der Begriff Bin stammt aus dem digitalen Videoschnitt. In einem Schnittsystem bezeichnet man alle Sammelordner, die man z.B. für das Rohmaterial, die Musik oder einzufügende Bilder anlegt, als Bin. Auch Unterordner, die für mehr Struktur innerhalb eines Projekts sorgen, werden als Bin bezeichnet.
- Blue Screen (Green Screen)
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Die Blue Screen Technik ist eine Anwendung in der Filmproduktion, bei der ein Bild durch das Ausstanzen einer bestimmten Farbe frei gestellt wird und in einen beliebigen Hintergrund eingesetzt werden kann. Dieser Hintergrund kann sowohl eine reale Filmaufnahme als auch eine computeranimierte Grafik sein. Dazu muss sich die Person lediglich vor einem einfarbigen Hintergrund bewegen. Das Ausstanzen geschieht anschließend im Computer. Der Name Blue Screen bzw. Green Screen bezieht sich auf die Ausstanzfarbe, vor der sich die Objekte befinden, die meist Blau oder Grün ist. Der blaue Farbton wurde ausgewählt, weil er am menschlichen Körper am wenigsten vorkommt. Erst später kam grün als Ausstanzfarbe hinzu. Profis streiten sich darüber, welche der beiden Farben die besseren Ergebnisse erzielen. Für Blau spricht, dass es sich besser als jede andere Farbe vom Hautton des Menschen abhebt. In den meisten modernen Videokameras setzen sich jedoch die Farben eines Bildes aus jeweils einem roten, einem blauen und zwei grünen Bildpunkten (Pixeln) zusammen. Ein Bild hat also zweimal so viel „Grün-Information“, wie rot oder blau. Folglich eignet sich die grüne Farbe (zumindest für Videoaufnahmen) besser als die blaue für den so genannten „Blue Screen“. Angewandt wird diese Technik in Nachrichtensendungen, Kino- und Werbefilmen.
- Blur
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Ein Blur ist ein Effekt, den man benutzt, um Teile eines Bildes oder das gesamte Bild unscharf zu machen. Dies wird zum Beispiel notwendig, wenn Personen gefilmt werden, die eigentlich nicht erkannt werden wollen. Besonders beim Einsatz einer versteckten Kamera müssen Personen unscharf gemacht werden. Auch wenn in einem Film Nummernschilder auftauchen, die deutlich zu erkennen sind, kann es passieren, das man das Schild bluren muss. Bei Image- und Werbefilmen wird in der Regel darauf verzichtet, es sei denn, man benutzt es als ein „künstlerisches“ Stilelement.
- Breitbildformat
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Das Breitbildformat ist ein bestimmtes Seitenverhältnis, welches für den Kinobereich in den 50er Jahren entwickelt wurde. Es beschreibt ein Verhältnis von 2,35:1. Im Volksmund werden jedoch fälschlicher Weise alle Bilder, die breiter sind als das herkömmliche 4:3-Format, als Breitbild bezeichnet. Die vertikale Bildebene wird bei einem Breitbildformat normal wiedergegeben, die Horizontale jedoch etwas gestaucht. Dadurch kommt es zu einer leichten, ungleichmäßigen Veränderung.
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