Videos gelten als das ultimative Werbemedium der Gegenwart und Zukunft. Lange Informationstexte über das eigene Unternehmen erscheinen nicht mehr als zeitgemäß – bleiben doch Texte gerade mal zehn Stunden in der Erinnerung der Konsumenten, während Bewegtbilder wie Imagevideos oder Erklärfilme bis zu 72 Stunden in den Köpfen der Zuschauer verharren. Doch die verschiedenen visuellen Leistungen, die den Firmeninhabern für das Marketing ihrer Unternehmen zur Verfügung stehen, sollten keinesfalls in eine Schublade gesteckt werden, da sie alle unterschiedliche Vorzüge haben und möglichst an den grundsätzlichen Charakter des jeweiligen Unternehmens anknüpfen sollten.

Als zwei der beliebtesten Wege, um die Leistungen eines Unternehmens möglichst subtil und professionell zu vermarkten, gelten der Erklärfilm und das Imagevideo. Sie werden nicht zuletzt so oft aus den anderen visuellen Alternativen der Vermarktung hervorgehoben, weil sie – auch wenn sie im Grunde dasselbe Ziel verfolgen – eine recht unterschiedliche Herangehensweise besitzen.
Wenn Sie der Inhaber eines Unternehmens sind und vor der Frage stehen, mit welcher Art von Bewegtbildern Sie werben möchten, ist es wichtig, dass Sie sich die jeweiligen Besonderheiten des Erklärfilms und des Imagefilms bewusst machen.

 

Der Erklärfilm – Komplizierte Abläufe vereinfacht dargestellt

Der Erklärfilm ist ein noch recht junges Genre, das sich allerdings im Zeitalter der Schnelllebigkeit bereits vollständig etabliert hat. Bei dieser Art von Film steht immer ein komplexes Produkt im Vordergrund, das einfach erklärt werden soll und dessen Zusatznutzen und Vorteile gegenüber ähnlichen Produkten von anderen Firmen betont werden soll. Meist handelt es sich dabei um ein besonders innovatives Produkt, dessen Handhabung sich dem Konsumenten nicht direkt erschließt und deshalb erst einmal erklärt werden muss.
Besonders wichtig ist hier ein Anknüpfpunkt beispielsweise in Form einer sympathischen Hauptfigur, mit der sich die Zielgruppe identifizieren kann – so entwickelt sich ein Gemeinschaftsgefühl und die Wahrnehmung bei dem Zuschauer, dass er nicht allein auf der Suche nach der Problemlösung ist. Im Gegensatz zum Imagefilm setzt der Erklärfilm auf eine amüsante Gestaltung und keineswegs auf reale Bilder, Schauspieler oder Drehorte. Viel bedeutsamer ist ein kreativer und klar definierter Stil, der zum Beispiel hervorragend die Firmenfarben aufgreifen kann. Bei dieser Art der Vermarktung setzen die Produzenten auf eine einfache, prägnante Sprache, die jeden anspricht und niemanden ausschließt.
In Erklärfilmen, die meist nur eine bis zwei Minuten lang sind, wird niemals offensichtlich das Unternehmen beworben: der Fokus liegt auf der plausiblen Erklärung eines Produkts.

 

Die Unterschiede zum Imagevideo

Darin liegt auch schon der maßgebliche Unterschied zwischen einem Erklärfilm und einem Imagevideo. Bei einem Imagevideo sollen nämlich möglichst reale Bilder produziert werden, die das Unternehmen gleichzeitig porträtieren und bewerben. Das primäre Ziel eines solchen Filmes ist es, die Außenwahrnehmung – also das Image – der Firma zu verbessern und bei dem Konsumenten Vertrauen zu schaffen, um langfristig dann eine Kundenbindung zu ermöglichen. Dieses Vorhaben gelingt meistens dann, wenn den Zuschauern des Videos Mechanismen aufgezeigt werden, die sonst „hinter verschlossenen Türen“ stattfinden. Um dem Unternehmen ein Gesicht zu geben, werden in Imagevideos gern die Mitarbeiter involviert – trotzdem muss die Seriosität, ähnlich wie in Dokumentationen, gewahrt werden, damit es den potentiellen Kunden leichtfällt, Vertrauen zu entwickeln.
Bei Imagevideos wird also eine grundlegende Kenntnis seitens der Kunden gegenüber dem Produkt, dass die Marke herstellt, vorausgesetzt. Im Gegensatz zum Erklärvideo steht hier nämlich nicht die Bewerbung einzelner Produkte im Vordergrund, sondern die Firma selbst. In den Imagevideos wird außerdem sehr viel Wert auf die Atmosphäre des Clips gelegt, indem die Hintergrundmusik, die Klangfarbe der Sprecherstimme und die Kameraführung sorgsam gewählt werden. Imagevideos sind in der Regel wesentlich länger als Imagevideos und dauern meist zwischen zwei und zehn Minuten.

Sie sehen: es kommt ganz darauf an, was Sie mit Ihrem Werbefilm bezwecken möchten. Wenn Sie ein spezielles Produkt vermarkten möchten, indem Sie es von der Angebotsmasse abheben, empfiehlt sich die Verwendung eines Erklärfilms. Wollen Sie jedoch Ihr gesamtes Unternehmen bewerben, ist ein Imagevideo vielleicht eher das Richtige für Sie. film-connexion, Ihre Filmproduktion in Berlin, berät Sie und hilft Ihnen, Ihre individuelle Vermarktungsstrategie zu entwickeln und umzusetzen.