Weißabgleich

Der Weißabgleich ist eine Einstellung an elektronischen Kameras, der die Verstärker der drei Farbkanäle Rot, Grün und Blau so aufeinander abstimmt, dass ein farbrichtiges Bild wiedergegeben wird und die weißen Bildteile einer Szene so keinen Farbstich besitzen. Mit der Angleichung der Farbtemperatur werden so alle Farben innerhalb des Farbenraums des Farbfernsehens korrekt reproduziert. Ein Weißabgleich empfiehlt sich bei einer Veränderung der Beleuchtungssituation, das heißt z.B. ein Wechsel von Kunstlicht zu Tageslicht. Bei Kamerarecordern geschieht das manuell; hierfür wird die Kamera auf einen weißen Gegenstand gerichtet und der elektronische Weißabgleich per Knopfdruck ausgelöst. Bei den meisten Kameras lassen sich verschiedene Weißabgleichswerte als feste Größe speichern, so hat Tageslicht einen Grund von 5600 Kelvin und Kunstlicht einen von 3200 Kelvin. Der Weißabgleich kann bei Kamerarecordern vor allem als ein gestalterisches Mittel eingesetzt werden.