Zeitlupe

Die Zeitlupe, auch Slow Motion genannt, ist ein Aufnahmeeffekt bei dem Bewegungsabläufe verlangsamt dargestellt werden. Bei dieser Methode werden mit der Kamera mehr als 25 Bilder pro Sekunde produziert. Wenn die Aufnahme später in normaler Geschwindigkeit abgespielt wird, verlangsamt sich der Bewegungsablauf und der Zeitlupeneffekt entsteht. Man löst also einen Vorgang bei der Aufnahme in mehr Einzelbilder pro Sekunde auf, als man anschließend bei der Wiedergabe zeigt. Videokameras zeichnen für diesen Effekt anstatt von 50 Halbbildern pro Sekunde 150 Halbbilder pro Sekunde auf. In der Postproduktion kann die Video-Zeitlupe nachträglich z.B mit einem Schnittsystem hergestellt werden, in dem die Einzelbilder auf dem Band jeweils mehrfach hintereinander abgespielt werden– Die Bilder werden so optisch verlangsamt dargestellt.