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Was kostet ein Imagefilm?

Wieviel ist Ihnen Ihr Unternehmen wert? Wahrscheinlich sehr viel! Ein Imagefilm kann und sollte genau das ausdrücken. Wir sagen Ihnen, was Sie dabei für die Produktion und die entstehenden Kosten planen müssen.

Eines vorweg: DIE Kosten für DEN Imagefilm gibt es nicht. Dazu sind die Kunden und Projekte zu vielfältig und die Möglichkeiten für die Ausgestaltung schier unbegrenzt. Es ist eigentlich so wie beim Kauf eines Autos. Keiner würde auf die Idee kommen zu fragen: „Was kostet ein Auto?“ Möchte ich einen Kleinwagen, Mittelklasse oder sogar die Luxuslimousine? Vielleicht noch mit Sitzen aus feinstem Leder, das Navi darf auch nicht fehlen.

Dennoch: Die Frage nach dem Preis steht für Imagefilm-Kunden immer ganz vorn. Logisch. Das ist ja auch wichtig. Sie haben eine Vorstellung, ein Budget – passt das zusammen? Anhand der Phasen einer typischen Produktion wollen wir Ihnen erklären, warum es so große Preisunterschiede gibt.

Phase der Produktion

Generell wird zwischen 3 Schritten zur Produktion eines Imagefilms unterschieden:

  • Vorproduktion
  • Produktion
  • Postproduktion

Alle Phase greifen ineinander über und sind wichtig für ein erfolgreiches Projekt.

Vorproduktion – von der Idee, zum Konzept, über die Planung! 

Jedes Haus wird auf ein solides Fundament gestellt. So verhält es sich auch mit einem Filmprojekt. Daher ist dies der wichtigste Abschnitt, dem entsprechend viel Aufwand und Zeit eingeräumt werden sollte. Hier stellen sich auch die Weichen für entsprechende Kosten. 

Wie aufwändig ist die Konzepterstellung? In der Regel steht ein Team aus einem Kreativ-Direktor, einem Redakteur und einem Texter zur Verfügung, welches das gesamte Vorhaben begleitet. Das Team erstellt u.a. ein Storyboard sowie Texte. Und natürlich die eigentlichen Inhalte.

Je nach Vorstellungen des Kunden kann dieser Prozess aufwändig sein. Doch kein Grund zur Sorge: In puncto Realisierbarkeit, Aufwand und Kosten und letztendlich Qualität und Wirksamkeit zu beraten, ist klare Aufgabe von uns, also der Filmproduktion. Der Kunde ist „erstmal“ nur für ein gutes Briefing verantwortlich. 

In diesem Briefing und dem beratenden Gespräch ergeben sich auch schon eine Reihe vieler neuer Fragen, die im Vorfeld geklärt werden sollten. 

  • Für was möchten ich meinen Imagefilm verwenden? Auf der Website, bei Präsentationen oder sogar auf Großleinwänden?
  • Möchte ich an bestimmten Orten drehen, die gescouted, vielleicht auch exklusiv gemietet werden müssen?
  • Wieviel Realbild, Animationen und Effekte wünsche ich?
  • Benötige ich externe Kleindarsteller und damit verbunden ein Casting? 
  • Wie viele Korrekturschleifen werden benötigt bzw. sind gewünscht?

Das sind nur ein paar Beispiele. Aber letztendlich haben sie unmittelbare Auswirkungen auf die Dienstleistung und den Preis. Tipp: Nutzen Sie die Möglichkeit, immer wenn Ihnen in dieser Phase neue Fragen einfallen, diese zeitnah auch an die Produktionsfirma zu adressieren.

Produktion – alles geplant, nichts vergessen?

Ist alles geplant, kalkuliert und hat der Kunde sein Angebot schwarz auf weiß vorliegen? Super, dann kann es losgehen! Folgende Eckpunkte stehen jetzt fest und konnten klar kalkuliert werden:

  • Wieviel Drehtage an wie vielen Drehorten?
  • Die benötigten Teams? (Kamera-/Tonmann – oder Frau, mit MaskenbildnerInnen oder ohne)
  • Art des Equipments? (Kameras, Licht- und Tontechnik)
  • Kommen Luftaufnahmen, Glider, Steadycam oder ein Kran zum Einsatz?
  • Muss noch im Studio z.B. mit einer Green-Box gearbeitet werden?
  • U.v.m.

In diesen spannenden Tagen entsteht das Material, das letztendlich zum finalen Film führt. Im Anschluss daran erfolgt die Postproduktion, das Zusammenfügen des Materials zu einer stimmenden Komposition. 

Postproduktion – alles im Kasten – jetzt geht’s los! 

Die kreative Phase, denn am Schnittplatz entsteht der finale Film. Insbesondere hier sind kostenrelevante Punkte zu beachten. Aber keine Panik, diese wurden ja im Vorfeld der Produktion detailliert abgestimmt bzw. kalkuliert:

  • Wie viel gedrehtes Material muss bearbeitet werden, wie viele Schnitttage benötige ich dafür?
  • Welche digitalen Effekte (Motion-Design, bewegte Grafiken, bis hin zu 3D-Animationen) benötige ich? (natürlich unter Wahrung eines entsprechenden Corporate Design des Kunden)
  • Wird ein Sprecher benötigt? (Auswahl mehrerer Stimmfarben oder sogar die Stimme eine Filmstars)
  • Welche Musik, Geräusche und Sounds kommen zum Einsatz? (bzw. Müssen Rechte erworben werden)
  • Soll der Imagefilm in mehreren Sprachversionen vorliegen?

Wieviel Abnahmen wurden vereinbart? Hier spricht man von den sogenannten Änderungsschleifen (üblich ist eine Korrekturschleife, manchmal auch zwei). Sollte nach der ersten Abnahme alles zur Zufriedenheit des Kunden sein, und davon gehen wir immer gerne aus, super. Diese sollten aber nur textliche Natur sein oder Schnittfolgen bzw. das Layoutelemente betreffen.Grundlegende Veränderungen dürften hier eigentlich nicht mehr passieren. Es war ja schon alles besprochen und festgehalten. Sollte das dennoch der Fall sein, muss nachkalkuliert werden. Ggf. fallen hier weitere, nicht unerhebliche Aufwände der Phase Produktion an (wie z.B. neue Drehtage). Am Ende wird ein fertiger Film in ein oder mehrere entsprechende Formate gebracht.

Das Schönste kommt zum Schluss!

Der Film ist fertig. Klasse…alle wollen ihn endlich sehen. Aber er muss ja noch angeliefert werden. Vereinbaren Sie vorzeitig mit der Produktionsfirma, in welchen Formaten Sie diesen benötigen. Als MP4, auf Blue-Ray, für die Website, YouTube & Co? Ihnen reicht eine Datei, egal wie? Vertrauen Sie auf die Kompetenz Ihres Dienstleisters. Er wird Ihnen optimierte Versionen senden, die optimal einzusetzen sind.

Foto: Lizensiert bei Dreamstime.com

2019-03-03T16:12:35+02:00